Philosophie
Unser Bildungsanspruch deckt sich mit den Grundlagen des Lehrplan 21. In der Oberstufe stützen wir uns auf das Rahmenkonzept der Berufswahlvorbereitung Sek sowie weitere Rahmenbedingungen der Bildungs- und Kulturdirektion Bern. Zentraler Inhalt bildet die Bildungssystematik.
Wir orientieren uns an einem systemisch-konstruktivistischen Ansatz. Das bedeutet, dass Kinder ihr Wissen selbst aufbauen, indem sie eigene Erfahrungen mit neuen Inhalten verknüpfen. Wenn Lernen Sinn ergibt und an die Lebenswelt der Kinder anknüpft, entstehen echte Verbindungen im Denken – so wächst ihr Wissen organisch und nachhaltig weiter. Spiel und Intelligenz sind eng miteinander verknüpft. Im Spiel gehen Kinder absolut auf, sind verbunden mit dem Zustand des Flows. Im Flow werden Höchstleistungen mit einem Gefühl der Freude und Leichtigkeit vollbracht. Im Flow handeln Kinder und Jugendliche aus intrinsischer Motivation und mit Begeisterung.
Wir fördern individuelles, selbstbestimmtes, selbstorganisiertes und projektbasiertes Lernen. Wir ermutigen die Kinder auch immer wieder neue Dinge auszuprobieren und suchen kreative Lösungen. Kinder und Jugendliche blühen auf, wenn sie genau dort lernen dürfen, wo Neues neugierig macht und Wachstum möglich ist – in ihrer Zone der Entwicklung.
Wir achten im Umgang miteinander auf eine gewaltfreie Kommunikation (M.Rosenberg). Die emotionalen, sozialen und ethischen Kompetenzen, sowie die Nachhaltigkeit sind uns zentrale Bildungsanliegen.
www.see-learning.ch
Wir pflegen ein Growth Mindset, wagen uns mit Neugier aus unserer Komfortzone heraus und begeben uns in die Lernzone, in der alles neu ausprobiert, erforscht und entdeckt werden darf. Wir möchten Kindern und Jugendlichen ermöglichen, an ihre Fähigkeiten und Talente zu glauben, und sie in ihrer Resilienz stärken, damit sie zu mutigen und begeisterten Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Welt werden.
Durch die Förderung des individuellen kreativen Ausdrucks in Musik, Theater, Tanz und Kunst entwickeln Kinder und Jugendliche Selbstvertrauen und Präsentationskompetenz. So werden sie bestärkt, eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen und sich aktiv für eine vielfältige, nachhaltige und friedvolle Welt einzusetzen.
Was bedeutet eigentlich Arboro?
Arbor bedeutet Baum auf Esperanto. Bäume sind lebensspendende Wesen. Sie stehen in Beziehung miteinander. Ihre starken Wurzeln holen die nährende Kraft aus der Erde. Ihre Krone strecken sie dem Himmel entgegen. Sie wachsen stetig, langsam, jeder für sich und doch verbunden in einer Gemeinschaft. Sie befinden sich fortwährend in wechselseitiger Kommunikation. Der Wald steht für ein komplexes ko-existierendes und ökonomisches System. Jeder Baum steht und wächst für sich in seinem individuellen Tempo und ist gleichzeitig verbunden mit allem was ist.
unsere Grundsätze
spielen/ lernen
vertrauen
wachsen
Zusammenarbeit mit den Eltern
Eine enge und intensive Elternarbeit liegt uns am Herzen. So sind Elterngespräche wichtige Bestandteile in unserer Arbeit mit den Kindern. Bei Konfliktsituationen nehmen wir das Gespräch mit den Eltern auf und suchen gemeinsam nach Lösungen.
Die Eltern sind die Experten für ihre Kinder. Durch sie erfahren wir, was ihrem Kind in einer bestimmten Situation am besten hilft. Vernetzt können die vielseitigen Ressourcen der Eltern einen wesentlichen Teil für eine gute Arbeitsatmosphäre beitragen. Diese Basis ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche sich verstanden, geliebt und getragen fühlen.
Die Elternarbeit wird auch bei gemeinsamen Festen, Projekten, Arbeitstagen und Weiterbildungsanlässen gepflegt. Uns ist es wichtig, dass Eltern sich untereinander vernetzen und sich gegenseitig unterstützen.
Es gibt einen Arboro- Elternrat, der Anliegen und Wünsche aufnimmt, um die gesamte Schule zu unterstützen.